News

von Tim Wulf

Lager- und Osterfeuer

Die Feuerwehr Lübeck weist auf die erhöhte Brandgefahr durch Kerzen in der Advents- und Weihnachtszeit hin. Durch Leichtsinn und Unachtsamkeit ereignen sich zahlreiche Wohnungsbrände durch Adventskränze, Tischgestecke oder Weihnachtsbäume. Im vergangenen Jahr verursachten über 40 gemeldete weihnachtstypische Brände in der Weihnachtzeit in Schleswig-Holstein Sachschäden in Millionenhöhe. Es dauert nur Sekunden und schon kann aus besinnlichem Kerzenschein am Adventsgesteck oder Weihnachtsbaum eine tödliche Gefahr werden. Eine trockene Tanne verbrennt so explosionsartig, daß Löschversuche oft vergeblich bleiben.

Weiterlesen …

von Tim Wulf

Gefährliches Eis - 10 Tipps

© Jörn Buchheim / www.buhl.de / Link

Kiel – Nun ist der Winter in weiten Teilen der Republik angekommen. Bei der Feuerwehr steigen die Einsatzzahlen aufgrund von Glatteisunfällen. Auch zur Eisrettung müssen die Kräfte immer wieder ausrücken, weil leichtsinnige Bürger nicht freigegebene Eisflächen betreten haben. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Schleswig-Holstein warnt die Bevölkerung: “Betreten Sie nur Flächen, die freigegeben wurden! Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.” Auch Hunde sollten zum Beispiel von zugefrorenen Seen ferngehalten werden

Weiterlesen …

von Tim Wulf

Gefährliches Eis - 10 Tipps

© Jörn Buchheim / www.buhl.de / Link

Kiel – Nun ist der Winter in weiten Teilen der Republik angekommen. Bei der Feuerwehr steigen die Einsatzzahlen aufgrund von Glatteisunfällen. Auch zur Eisrettung müssen die Kräfte immer wieder ausrücken, weil leichtsinnige Bürger nicht freigegebene Eisflächen betreten haben. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Schleswig-Holstein warnt die Bevölkerung: “Betreten Sie nur Flächen, die freigegeben wurden! Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.” Auch Hunde sollten zum Beispiel von zugefrorenen Seen ferngehalten werden.

Der Feuerwehrverband nennt zehn wichtige Tipps:

  1. Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.
  2. Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.
  3. Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten.
    Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben
    (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
  4. Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
  5. Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und be-wachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!
  6. Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
  7. Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen, Schwimmweste, Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.
  8. Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
  9. Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
  10. Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

Zurück